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Thema: Lockheed F-104 Starfighter [views: 99746]
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28.10.10, 17:04
 
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Hans-Jürgen
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Lockheed F-104 Starfighter  



Bei den Kampfhandlungen während des Korea-Krieges stellte sich heraus, daß es die US Air Force mit ihren North American F-86-Maschinen doch sehr schwer hatte im Kampf gegen die MiG-15. Im Steigflug und in der Gipfelhöhe war die MiG-15 der F-86 Sabre eindeutig überlegen. Chefkonstrukteur Johnson von der Firma Lockheed besuchte in Korea die F-86-Einheiten und hörte sich die Erfahrungen und Wünsche der Piloten an. Diese verlangten ein neues Flugzeug mit deutlich mehr Leistung, dafür wollten sie notfalls auch Einschränkungen bei der Ausrüstung in Kauf nehmen.

Schon Anfang der fünfziger Jahre hatte man sich bei Lockheed Gedanken gemacht über ein neues Flugzeug der »Century-Serie«; auf den Reißbrettern war schon einiges entstanden.
Aufgrund der Einsatzberichte der Korea-Piloten wurde nun aber ein vollkommen neuer Entwurf ausgearbeitet. Es war das Modell CL-246, das mit seinem dünnen Trapezflügel schon viel Ähnlichkeit hatte mit dem späteren Starfighter. Nach vielen Verfeinerungen erhielt Lockheed im März 1953 schließlich einen Auftrag für Bau und Erprobung von zwei Prototypen mit der Bezeichnung XF-104. Während der Detailkonstruktion erreichte man bei Lockheed ein Leergewicht von etwa 5.200 kg und entsprach damit den Forderungen der US Air Force nach einem möglichst leichten Überschalljäger.

Am 28. Februar 1954 startete dann die erste Maschine (53-7786) zu ihrem Erstflug; der zweite Prototyp (53-7787) konnte kurz danach zum Jungfernflug starten. Diese Prototypen mit dem nun offiziellen Namen Starfighter bereiteten jedoch in der Versuchsphase einige Probleme - die Längsstabilität war nicht sehr zufriedenstellend. Am 23. März 1955 erreichte der erste Prototyp eine Höchstgeschwindigkeit von Mach 1,79. Dies war bedeutend schneller als alle anderen Maschinen der »Hunderter-Serie«. Im April stürzte dann der zweite Prototyp bei Schießversuchen ab, der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten.

Da man überall Gewicht sparen wollte, konnte die Cockpithaube im Flug nicht abgeworfen werden, und der Schleudersitz verließ die Maschine durch den Rumpfboden. Bei dieser doch etwas gefährlichen Angelegenheit, die wohl viele Piloten das Leben kostete, spielten jedoch nicht nur Gewichtsprobleme eine Rolle, sondern auch das T-Leitwerk. Bei Lockheed rechnete man mit Schwierigkeiten beim Versuch, den Piloten nach oben über dieses Leitwerk hinwegzuschießen. Erst viel zu spät tat man dies dann doch, in Form eines Raketen-gestützen Schleudersitzes vom Typ Lockheed C-2 mit Schußrichtung nach oben.

Im Oktober 1955 bestellte die USAF siebzehn YF-104 A für Truppenversuche. Diese Vorserienmaschinen unterschieden sich in einigen Punkten von den beiden Prototypen und hatten die USAF-Nummern 55-2955 bis 55-2971. Sie waren mit einem YJ-79-GE-3A-Triebwerk ausgerüstet, das mit Nachbrenner einen Schub von 6.713 kp erzeugte.
Die Lufteinläufe waren verstellbar; so konnte die Triebwerksluft allen Verhältnissen, vom Start bis zum Hochgeschwindigkeits-Höhenflug, angepasst werden. Diese Einlaufe waren nun auch größer als bei den Prototypen und hatten vor dem Einlauf je einen Halbkegel (Diffusorkegel), der die Schallwellen beim Überschallflug in die richtige Richtung brachte.
Die Geometrie dieser Lufteinläufe wurde lange Zeit geheimgehalten, deshalb kann man auf Fotos der YF-104 A Maschinen oft eine große stromlinienförmige Verkleidung sehen, die jene Lufteinläufe abdeckt.



Geändert wurde auch das Bugrad, das nun nach vorne einfuhr. Am Rumpfhinterteil wurde eine vertikale Stabilisierungsflosse angebracht, der Rumpf auf 16,69 Meter verlängert, und nun erhielt der Starfighter auch ein Grenzschicht-Beeinflussungssystem zur Erhöhung des Auftriebs (angeblasene Flügelklappen).

Als Standardbewaffnung wurde eine sechsläufige 20-mm-Kanone eingebaut. An den Flügelspitzen konnten zwei Luft/Luft-Lenkwaffen vom Typ AIM-9 Sidewinder 1 A angebracht werden.

Am 27. April 1955 erreichte eine YF-104 A (55-2955) eine Höchstgeschwindigkeit von etwa Mach 2,0. Im Februar 1956 wurde dann die erste Serienversion des F-104 A Starfighter zum Erstflug aus den Werkshallen von Lockheed gerollt. Sie entsprach den abgeänderten Forderung der USAF nach einem begrenzt allwettertauglichen Abfangjäger.
Anfang des Jahres 1958 wurden dann die ersten Maschinen an die 83rd Fighter Interceptor Squadron Hamilton AFB, Kalifornien, geliefert.

In der Folgezeit kam es zu einigen Rekordleistungen des Starfighters. Am 7. Mai 1958 erreichte eine Maschine mit Major Howard C. Johnson eine Gipfelhöhe von 27.813 Meter, und am 17. Mai 1958 kam Captain Walt W. Irwin auf eine Höchstgeschwindigkeit von 2.259 km/h. Am 18. Dezember 1958 konnten außerdem sieben Steigzeit-Weltrekorde bis 25.000 Meter aufgestellt werden.

Im April 1959 erhielt die erste Serienversion des Starfighters ein Startverbot. Nachdem jedoch alle Maschinen auf das verbesserte Triebwerk J 79-GE-3B umgerüstet waren wurde dieses Flugverbot wieder aufgehoben.

Am 17. Juni 1958 startete die erste F-104 C (56-0883) zu ihrem Erstflug. Diese Version basierte auf der F-104 A, hatte jedoch ein J-79-GE-7-Triebwerk mit einem Nachbrennerschub von 7.165 kp. Damit war eine Höchstgeschwindigkeit von Mach 2,3 möglich.
Für Langstreckeneinsätze hatte diese C-Version an der linken Rumpfseite eine starre Betankungssonde. 77 Maschinen der F-104 C wurden hergestellt, 1965 kamen 25 Maschinen davon erstmals in Südostasien zum Einsatz. 1960 endete die Serienfertigung der F-104 A (153 Exemplare), und die USAF zog ihre Maschinen der ersten Baureihe zurück.

Im Auftrag der USAF wurde 1956 eine zweisitzige Starfighter-Version  entwickelt. Diese F-104 B diente nicht nur zur Schulung, sondern auch für taktische Einsätze. 26 Maschinen dieser F-104 B wurden hergestellt; sie unterschieden sich von der A-Version hauptsächlich durch das Tandem-Cockpit und das Bugrad, das nach hinten eingezogen wurde.
Am 15. Oktober flog die erste F-104 D (57-1314); dieser Doppelsitzer wurde direkt aus der C-Version abgeleitet, hatte jedoch keine Kanone und ein vergrößertes Seitenleitwerk. Die Firma Lockheed fertigte insgesamt 296 Starfighter der schon aufgezählten Versionen für die US Air Force.

Im Jahr 1958 entschied sich auch die Bundesluftwaffe zugunsten dieser Maschine für die Verwendung als Abfangjäger, Jagdbomber und Aufklärer. Die vorhandenen Unterschall-Maschinen wie Sabre 6 und F-84 F waren technisch doch schon sehr veraltet.
Als mögliche Nachfolger für diese Maschinen testete man vier-14 verschiedene Flugzeugtypen, drei kamen in die engere Wahl: Mirage IIIA, Grumman F11-F1F Super Tiger und der Starfighter.
Der Mirage-Prototyp konnte mit seinen Leistungen nicht sonderlich überzeugen, die Super Tiger von Grumman schied auch aus - blieb also nur noch der Starfighter übrig.
Von ihm war die Serienproduktion schon lange angelaufen, und die Änderungswünsche der Deutschen wollten die verantwortlichen US-Stellen ebenfalls berücksichtigen. Und noch ein wichtiger Punkt: Der Starfighter konnte von der deutschen Industrie sofort in Serie gefertigt werden. Für den Aufbau der deutschen Luftfahrtindustrie war dies von besonderer Bedeutung.




Für die Beschaffung des Starfighters gab es jedoch nicht nur Begeisterung; der bekannte Jagdflieger und spätere Kommodore des JG 71 »Richthofen«, Erich Hartmann, war schon 1957 der Meinung, daß die noch junge deutsche Luftwaffe dem Hochleistungsflugzeug Starfighter nicht gewachsen wäre. Der Sprung von den relativ gutmütigen Unterschallflugzeugen zum Super-Überschallkampfflugzeug war nach seiner Meinung zu groß. Für sinnvoller hielt er den Import der F-100 Super Sabre oder der F-102 Delta Dagger  erst danach sollte die F-104 kommen


Es war egal, wer vor dem Kauf des Starfighters warnte - gehört wurde er nicht. Die Beschaffung dieser Maschine für die Bundesluftwaffe war bereits beschlossen. Am 24. Oktober 1958 fiel im Verteidigungsministerium die Entscheidung für den Starfighter. Der entsprechende Ausschuß im Bundestag - mit der SPD-Opposition - billigte die Entscheidung. Im März 1959 wurde dann auch vom Bundestag der Vertrag für die Lizenzherstellung der F-104 G in der Bundesrepublik genehmigt.

Dies war der Anfang eines Wirbels um ein Flugzeug, das sogar eine Regierung straucheln ließ und mit mehr als 270 Flugzeugverlusten einen traurigen Rekord aufstellte. Dabei fanden 110 Piloten den Tod.

Als bedeutendstem Betreiber der diversen Starfighter-Versionen wurden von der Regierung/ Bundesluftwaffe 917 Flugzeuge in Auftrag gegeben. Von 1971 bis 1973 wurden bei MBB (die heutige EADS) als Ersatz für die verlorenen Maschinen noch etwa 50 Maschinen des Typs F-104 G hergestellt. Diese nachträglich gebauten Flugzeuge kosteten ab Werk fast 7 Millionen DM. Makaber war die Aussage eines ehemaligen MBB-Mitarbeiters in einer Fernsehdokumentation im November 1998 über die Starfighter-Krise. Er meinte, es war ein Fehler, daß die Firma damals nicht an der Börse gehandelt wurde. Man hätte tolle Gewinne erzielen können.

Im Rahmen des Berichts in dieser Typendokumentation ist es leider unmöglich, alle zugänglichen Quellen auszuschöpfen, um ein weitgehend umfassendes Bild über die Gründe der Absturzserie aufzuzeichnen. Dies würde ein dickes Buch füllen, das trotzdem noch unvollständig wäre. Immerhin liegen viele Akten über den Einsatz dieses schnittigen Jägers noch 30 Jahre unter Verschluß!

Nur soviel: Viele Maschinen gingen schon auf der Rollbahn in Folge von Bugradflattern zu Bruch. Die Landeklappen waren jeweils mit einem separatem Stellmotor angesteuert; fiel einer aus, ging die Maschine natürlich sofort in eine Rollbewegung. In Bodennähe beim Landeanflug gab es für den Piloten keine Chance.


Zur Auftriebserhöhung wurden die Klappen über viele kleine Auslässe durch je eine Triebwerksabluftleitung angeströmt. Dieses System zeigte öfter die Neigung, an einer Seite auszufallen, was ebenfalls zu einer unkontrollierbaren Rollbewegung führte.

Die Lamellenschubdüse des Triebwerk-Heckauslasses war verstellbar; öffnete sie ohne Zutun des Piloten, wurde die Auslaßströmung erheblich geringer - der Triebwerksdrehzahlmesser zeigte aber volle Leistung an. Bis der Pilot die Situation erfaßte, war es oft zu spät, und die Maschine befand sich schon im Stall-Bereich. Wurde eine gewisse Geschwindigkeit unterschritten, rüttelte der Steuerknüppel zunächst und schlug dann voll nach vorne, damit das Flugzeug Fahrt aufholen konnte. Geschah dies in geringer Höhe, bohrte sich die F-104 in die Erde! Später baute man dieses System aus.




Dies sind nur einige Beispiele, wie es zu den Unfällen kommen konnte. Ständig wurde in den Werften und bei Lockheed nachgebessert, aber erstaunlicherweise stieg die Unfallzahl weiter. Einige Witwen schlossen sich zusammen und klagten gegen die Firma Lockheed auf Entschädigung. Es kam zu einem außergerichtlichen Vergleich. Ein Pressesprecher von Lockheed sprach vor laufender Kamera mit Erleichterung aus, daß er froh sei, daß es zu keiner Gerichtsverhandlung kam. Seine Firma hätte sonst ein Vielfaches an die Hinterbliebenen bezahlen müssen. Kommentar überflüssig!



Mit dreißig Doppelsitzern F-104Faus der Produktion von Lockheed begann die deutsche Luftwaffe die Einführung des Starfighters. Diese unbewaffneten Trainer gingen an die Waffenschule 10 in Nörvenich, später Jever in Ostfriesland. Am 19. Juni 1969 stürzten beim Kunstflugtraining in Nörvenich vier F-104 F in der Nähe des Flugplatzes ab; die Piloten kamen dabei ums Leben. Dieser Unfall beendete sofort die Existenz aller Kunstflug-Teams der Bundesluftwaffe und wirkt noch bis heute nach.


Als erster Kampfverband erhielt im April 1961 das Jagdbombergeschwader 31 »Boelcke« die F-104 G, danach das JaboG 33 in Büchel. Es folgten sieben weitere Verbände, und die beiden Marinefliegergeschwader rüsteten ebenfalls auf die »Hundertvier« um.
Die Ausbildung der Starfighter-Piloten geschah in Luke AFB, Arizona.


Mit 88 F-/TF-104 G wurde dort von 1964 bis 1983 geschult. 1.868 Piloten der Luftwaffe und Marine brachten es auf immerhin 262.750 Schulstunden, 22 Piloten mußten dabei in den USA ihr Leben lassen. Die verwendeten Schulmaschinen gehörten zwar der Bundesrepublik, hatten jedoch amerikanische Hoheitszeichen. Nach Beendigung der Schulung in den USA kaufte die amerikanische Regierung diese Maschinen zurück und gab sie an Taiwan weiter.

Bei einzelnen Geschwadern kam der Abschied von der »Hundertvier« bereits in den 70er Jahren; das Jagdbombergeschwader 34 im bayerischen Memmingen trennte sich als letzter Einsatzverband am 23. Oktober 1987 vom Starfighter. Die Einsatzgeschwader, die mit der F-104 ausgerüstet waren, ersetzten das Flugzeug entweder durch F-4 F Phantom oder den Schwenkflügler Panavia Tornado.
Zu Geschwaderjubiläen und sogenannten »Abschiedsflügen« wurden viele Starfighter bei Luftwaffe und Marine mit sehr schönen Sonderlackierungen versehen.
In der europäischen Starfighter-Fertigung waren teilweise 100.000 Personen beschäftigt. Die Maschinen wurden von vier Arbeitsgruppen hergestellt; daran beteiligt waren auf deutscher Seite HFB, VFW, Messerschmitt, Dornier, Heinkel und SIAT. An der Triebwerksproduktion wirkten auch die deutschen Firmen BMW und MTU mit.

2.700 Maschinen aller Versionen wurden hergestellt, davon sicher mehr als die Hälfte in Europa. Die italienische Luftwaffe modernisierte ihre Starfighter in den 80er Jahren gründlich. Die Maschinen mit der Bezeichnung F-104S/ASA werden noch in 140 Exemplaren eingesetzt und sollen bis über das Jahr 2000 hinaus im Einsatz sein. Man wartet schon sehnsüchtig auf den Eurofighter 2000 oder eine passende Zwischenlösung.



Technische Beschreibung

Einstrahliger, einsitziger, freitragender Mitteldecker mit T-Leitwerk.

Rumpf: Relativ langer und schlanker Rumpf mit je einem Lufteinlauf pro Rumpfseite für das Triebwerk. Alle G-Versio-nen haben einen Martin-Baker-Schleudersitz, der als sehr zuverlässig gilt. Die Kabine öffnet nach links und ist abwerfbar.

Tragfläche: Trapezförmige Tragfläche mit einer V-Stellung
von minus 10 Grad. Das Tragwerk besteht aus je zwei getrennten Halbflügeln, die mit fünf Doppelbeschlägen an den Rumpfseiten angeschlossen werden. Das Flügelprofil hat eine relative Dicke von nur 3,36 Prozent und ist auf der t/4-Li-nie um 18,3 Grad gepfeilt. Die Profilvorderkante hat einen Krümmungsradius von nur 0,4 mm und ist damit fast messerscharf. Somit kann es durch die aerodynamische Aufheizung auch zu keiner Eisbildung an der Flügelnase kommen.

Leitwerk: Das hochgesetzte Höhenleitwerk ist als Pendelruder ausgebildet und hat ein sehr dünnes Profil.

Triebwerk: Mit vier abwerfbaren Zusatztanks hat der Starfighter ein maximales Kraftstoff-Fassungsvermögen von 6.616 Litern, dadurch wird eine Überführungsreichweite von 3.500 Kilometern ermöglicht. Das von MTU/München verbesserte Triebwerk J79-GE-11 A bringt einen Schub von 7.235 kp. Dieses Triebwerk ist auch in der Phantom eingebaut und gilt als eines der sichersten. Da der Starfighter m Laufe der Zeit immer schwerer wurde, verschob sich das Schub-Gewichts-Verhältnis etwas zu seinen Ungunsten. Die italienische F-104 S hat ein noch stärkeres Triebwerk mit einem Schub von 8.072 kp. Maschinen mit diesem Triebwerk stehen auch in der Türkei im Einsatz.

Fahrwerk: Das hydraulisch einziehbare Fahrwerk hat eine Spurweite von 2,68 Metern und einen Radstand von 4,59 Metern. Das Bugrad fährt nach vorne ein (TF-104 G nach hinten) und die beiden Haupträder nach innen/vorne in den Rumpf. Zur Verkürzung der Landestrecke hat der Starfighter einen Bremsschirm und auch einen Fanghaken. Am Rumpfhinterteil sitzen links und rechts je eine Bremsklappe.

Bewaffnung: Die F-104 G kann an fünf Flügel- und Rumpfstationen Waffen aufnehmen, dazu kommt noch die 20-mm-Bordkanone an der linken Rumpfseite. Diese Kanone arbeitet nach dem Gatling-Prinzip bei 4.000 Schuß/min.

Anstrich: Anfangs waren alle Maschinen der Bundesluftwaffe in Naturmetall und hatten noch das Kennungssystem, wie es auch in der Dreiseitenansicht dargestellt ist.

Mit dem Tarnanstrich (Gelboliv RAL 6014, Basaltgrau RAL 7012, Silbergrau RAL 7001) kam dann auch die geänderte Kennung mit der weißen Einfassung der Zifferngruppe.

Für die Starfighter der Luftwaffe waren die Zifferngruppen von 20 +... bis 29 +... reserviert. In den Genuß der allseitigen dreifarbigen Sichtschutztarnung kamen nur noch die Maschinen des JaboG 34 in Memmingen.
Dieser letzte F-104 G- Tarnanstrich wurde mit der Bezeichnung »Europe 1« belegt.

Text und Zeichnung entnommen aus:
FLUGZEUGTYPEN Broschüre Band 3
Strahlgetriebene Militärflugzeuge

(c) by Hans-Jürgen Fischer/vGAF

https://ssl.topackt.com/modellsport.de/shop/product_info.php?info=p98_FLUGZEUGTYPEN-Band-3---Strahlgetriebene-Militaerflugzeuge.html&XTCsid=855e16c45d540ca3dbe2b785888a3c55
   

28.10.10, 17:04 #1
 
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Re: Lockheed F-104 Starfighter  

Das verwendete Simulationsmodell ist für den FS 2004 und stammt von Cpt.Sim








3 Screens (c) by Fire

   

28.10.10, 17:07 #2
 
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Re: Lockheed F-104 Starfighter  

Paint Vorlagen

Quelle HAHEN:

http://www.hahen.info/catalog/product_info.php?cPath=1_6&products_id=34&osCsid=1hfiqt874o11ka9g2ldpnea825





Wartungsaufschriften

http://www.tailormadedecals.com/index2.php?option=com_docman&task=doc_view&gid=1&Itemid=34

Walkarounds Lockheed F-104

http://www.b-domke.de/AviationImages/Starfighter.html

http://www.airliners.net/search/photo.search?aircraft_genericsearch=Lockheed%20F-104%20Starfighter&distinct_entry=true

http://scalemodels.ru/modules/photo/viewcat_cid_182.html

http://scalemodels.ru/modules/photo/viewcat_cid_279.html

(Liste wird erweitert)

Literatur über die F-104

da verweise ich aufs Flugzeugforum, denn was dort alles aufgelistet wurde, ganz toll!

http://www.flugzeugforum.de/forum/showthread.php?t=47638&highlight=Literatur+F-104

   

28.10.10, 17:34 #3
 
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Re: Lockheed F-104 Starfighter  

Hans Jürgen, das würde ich gerne wieder ins Portal übernehmen. Ähnlich wie schon Deine "Luftwaffe vonne Seite".
Läuft dann natürlich auch wieder unter Deinem Namen. Logisch. Dasselbe gilt auch für Alpha-Jet-Story.

Eine Frage hätte ich da allerdings noch, weil ich schlicht zu faul bin, mich bei abload selbst durchzuarbeiten: Bleiben die Bilder dort dauerhaft stehen? Oder werden die irgendwann nach einer gewissen Frist engestampft?
   

28.10.10, 17:39 #4
 
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Re: Lockheed F-104 Starfighter  

Hallo Dino,

alles was ich jemals über abload.de irgendwo hochgeladen wurde ist noch vorhanden - und das mache ich schon sehr lange - ...... verneige mich in Ehrfurcht...

Bei anderen Anbietern ging diverses schon verloren.

Darfst du gerne ins Portal schieben, die Zeichnungen möchte ich aber in dieser Größe lassen......., da ist es dann nicht so "schlimm" wenn ich sie auf anderen Webseiten wieder finde........

Gruß
Hans-Jürgen
   

28.10.10, 17:47 #5
 
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Re: Lockheed F-104 Starfighter  

Mit dem Thema Bilderklau ist das so eine Sache! Ich habe damit auch durchaus ein Problem. Vorbeugen kann ich nur in einer Hinsicht; nämlich wenn die Klauer das direkt von unserem Server einbinden. Dann habe ich die Möglichkeit, statt des gewünschten Bildes ein paar Boshaftiglkeiten rüberzureichen.

Nichts dagegen tun kann ich, wenn diese Kameraden die Bilder runterladen und auf dem eigenen Server wieder hochladen. Ich könnte zwar auch da ein paar Steine in den Weg legen, aber richtig nachhaltig ist das dann nicht. Leider!

Aber ich denke, wir können auch und gerade mit diesem Format recht gut leben.So kann ich sie auch in den Fließtext einbinden.
   

28.10.10, 17:48 #6
 
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Re: Lockheed F-104 Starfighter  

19.Kann ich abload vertrauen?

Obgleich unser komplettes Projekt keinerlei Kosten auf der Nutzerseite verursacht, sind wir stets darum bemüht, unsere User zufrieden zu stellen. Wir versuchen nach bestem Wissen und Gewissen unsere Dienste aufrecht zu erhalten und damit auch die Verfügbarkeit der bei uns hochgeladenen Bilder sicherzustellen. Wir sind uns unserer - wenn auch "nur" - subjektiven Verantwortung vollends bewusst.

Quelle:
http://www.abload.de/hilfe.php
   

28.10.10, 17:51 #7
 
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Re: Lockheed F-104 Starfighter  

Wir werden es mal mit den abload-Bildern probieren. Wenn eines schönen Tages plötzlich ein bilderloser Artikel dasteht, dann gehe ich mal davon aus, dass Du die irgendwo als Backup hast. Ooooooder?
   

28.10.10, 17:54 #8
 
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Re: Lockheed F-104 Starfighter  

..die Bilder/Screens sind gespeichert, den Rest (Zeichnungen) kann ich ja jederzeit wieder einstellen

Gruß
Hans-Jürgen
   

28.10.10, 18:37 #9
 
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Re: Lockheed F-104 Starfighter  

Lass mich raten, Hans-Jürgen....

Du wirfst nichts von dem weg, was Du mal erarbeitet hast, oder? Ansonsten müsstest Du auch was hinter die Ohren kriegen.
   

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